Liebe Frau Dr. Eul-Matern, vielen Dank, dass Sie sich dich Zeit genommen haben
unsere Fragen zu beantworten.

Wann haben Sie Ihr Ausbildungsinstitut „VetSensus“ gegründet?

Nach gründlicher Vorbereitung nahm Im Frühjahr 2014 VetSensus den Schulbetrieb auf.
Zuerst mit Einsteigerkursen für Tierhalter und –Trainer, wie z.B. Erste Hilfe Kurse Hund/ Katze,
Pferd, Ernährungskurse, Zahnheilkunde, Biomechanik. Dann folgte der Start des ersten Grundkurses Chinesische Diagnostik und Therapie für Tiere für Tierakupunkteure, eine Reihe von Bioresonanz-kursen und Spezialkursen.

Sie nennen Ihr Ihre Schule „Institut für sensologische Diagnostik und Therapie“.
Was können wir uns darunter vorstellen?

Alles, was wir selber erspüren, fühlen, diagnostizieren und therapieren können indem wir unsere Sinne und Energien einsetzen ohne größere Gerätschaften verwenden zu müssen, all das wird in unserer VetSensus-Ausbildung unterrichtet und trainiert. Diese Fähigkeiten sind erlernbar und optimierbar,
wenn man die richtigen Lehrer, Methoden und Zusammenhänge findet.

Wie kann man sich ihr Ausbildungskonzept vorstellen?

Bei VetSensus haben wir unser Ausbildung dahingegen entwickelt, dass wir verschiedene
manuelle, physikalische und energetische Konzepte ideal ergänzend kombinieren und symbiotisch verbinden.
Die Unterrichtsinhalte werden so sorgfältig aufeinander abgestimmt, dass sie in einer
durchdachten Abfolge und entsprechenden Zeitabschnitten unterrichtet werden, so dass unsere Teilnehmer im richtigen Moment „reif“ sind für die neue Thematik.
So können wir in relativ kurzer Zeit ein umfassendes Wissen vermitteln.

Die Basis des gesamten Konzepts, das die Schulmedizin immer wieder einbaut, ist die chinesische Medizin mit Akupunktur. Diese Verknüpfung wird in der Grundausbildung ein Jahr lang vermittelt und geprüft.

Die eigenen Sinne gezielt zu schulen und zu sensibilisieren und damit diagnostisch sowie therapeutisch zu arbeiten, ist das Wesen von VetSensus.

Das abschließende Zertifikat zum VetSensus-Therapeuten steht für verantwortungsvolle und umsichtige diagnostische Arbeit und therapeutische Fähigkeiten in der Be-Handlung.

An wen richtet sich die Schule?

Mit unserer Ausbildung sprechen wir vor allem die Tierärzte, Studenten der Veterinärmedizin, Biologen sowie ausgebildete und geprüfte Tierheilpraktiker und Tierphysiotherapeuten an.

Was unterscheidet Sie von anderen Schulen?

Bei uns wird an drei Tagen pro Monat, von Freitag bis Sonntag, die Lehrinhalte vermittelt und in den Wochen zwischen den Unterrichtseinheiten multimedial gefestigt und geübt. Und das mit Hilfe der Dozenten.

Direkt an unserem Hof haben wir die Möglichkeit das Erlernte in die Praxis umzusetzen und so sofort den gelernten Stoffes praktisch zu üben.
Selbstverständlich ist für uns außerdem, dass VetSensus keinen „Skriptsalat“ herausgibt, sondern dass alle Dozenten ein gemeinsames Werk erarbeiten. Am Ende hat der Schüler ein Komplettskript mit ausführlichem Inhaltsverzeichnis und Lehrbuchcharakter, so dass strukturiertes und effektives Lernen leicht gemacht wird.

Wir bieten unterschiedlichste Lehrtechniken an. Von Hören-Riechen-Fühlen-Schmecken-Anfassen bis hin zu Mind Mapping und e-learning, Lehrvideos und eigenen Übungsprogramme. Jeder Schüler hat so die Möglichkeit, die für ihn oder sie optimale Methode herauszufinden und zu nutzen.

Praxis und Theorie werden bei uns durch ein hochkarätiges Dozententeam vermittelt.
Unsere Dozenten stehen mit beiden Füßen in der Praxis, unterrichten teilweise außerdem regelmäßig international und sind durch zahlreiche Bücher und Veröffentlichungen bekannt. In regelmäßigen Besprechungen tauschen wir uns über die aktuelle Kursentwicklung aus, erstellen Hausaufgaben und Themen zu Abschlussarbeiten.

Im Tier-therapeutischen Bereich wird der Einsatz von Gerätschaften immer beliebter. Man hat den Eindruck, dass hier das Fühlen und mit den Händen Arbeiten auf der Strecke bleibt. Was halten Sie davon?

In Zeiten der Spezialisierung und der Gerätemedizin wird überdeutlich, dass die klassischen diagnostischen und therapeutischen Fähigkeiten der Fachleute auf der Strecke bleiben.
Den Patienten in seiner Ganzheit und Komplexität wahrzunehmen bleibt häufig Wunschdenken.
Die eigentlichen Auslöser für offensichtliche Störungen als solche zu erkennen und zu behandeln misslingt allzu oft. Ganz oben in der Hierarchie der Untersuchungen und Befundung soll eine ausführliche sensologische Diagnostik stehen. Auf dieser Basis ist die gezielte, weitere Untersuchung über Laborparameter und Geräte erst richtig zielführend und sinnvoll. So sollten Schulmedizin und die sogenannten Naturheilverfahren unbedingt näher zusammengeführt werden.
Im Sinne des Patienten und zur Unterstützung des Tierschutzes.

Welche grundsätzlichen Kurse bieten Sie an?

Das Herz von VetSensus ist die Grundausbildung in Tierakupunktur und chinesischer Medizin.
Diese wird ein Jahr lang vermittelt und geprüft.

In der anschließenden 2-jährigen Fortgeschrittenenausbildung werden dann weitere Bausteine aus Energiearbeit, Osteopathie, Physiotherapie, Neurologie, Orthopädie, Ethologie, Tierkommunikation, Spezialgebiete der Akupunktur, Homöopathie, Bioresonanz u.a. komplex miteinander verknüpft. Parallel werden die sensorischen Fähigkeiten der Therapeuten sukzessive entwickelt.
Außerdem gibt es Sonderfortbildungen z.B. in Bioresonanz, Tierernährung und Phytotherapie. Aber auch Kurse für Tiertrainer und Halter werden immer wieder gegeben. Denn auch hier braucht ein Therapeut informiertes Klientel.

Als einziges Ausbildungsinstitut bieten Sie eine Heilkräuterausbildung zum Phytotherapeuten an.
Wie haben wir uns diese Ausbildung vorzustellen? Mit welchen Dozenten arbeiten Sie hier zusammen?

Ja, nach Jahren der wiederholten Nachfrage durch meine Schüler bilden wir in diesem Jahr erstmals geprüfte und zertifizierte Tier-Phytotherapeuten aus. Ich bin sehr froh dazu mit meiner Kollegin und ehemaligen Schülerin THP Susanne Kirsten zusammenarbeiten zu können.
Wir bieten hier eine einzigartige, verknüpfte Ausbildung westlicher und chinesischer Heilkräuter, spezieller Baumarten und Heilpilze. Vor allem bei chronischen oder degenerativen Erkrankungen können schulmedizinische Medikamente oft nicht mehr ausreichend helfen. Arzneikräuterrezepturen können oft eine überraschende Lösung bieten.

Mit THP Susanne Kirsten und mir lernen die Teilnehmer die Kraft und Einsatzbereiche von westlichen, östlichen Kräutern in Kombination mit Bäumen und Heilpilzen kennen. Durch unsere intensive Kooperation und Erfahrung im Praxis- und Lehrbereich ist unsere Ausbildung ist intensiv, fundiert, strukturiert, praxisorientiert.

Es gibt ausführliche Besprechung einzelner Heilkräuter und ihrer Wirkung sowohl nach traditionellen chinesischen-Kriterien als auch westlich-tiermedizinisch. Anwendungsgebiete bzw. Indikationen werden erlernt, Besprechung von Arzneimittelrechtlichen Besonderheiten und Dopingrelevanz sowie genaue Anleitung zur Erstellung von Rezepturen bzw. Tinkturen, Dekokten. Lernen, erfahren, riechen, spüren, schmecken, fühlen, ansetzen, probieren….. Und das natürlich auch immer wieder ganz praktisch!

VetSensus GbR, Idstein
Zulassung als Ergänzungsschule nach §4 Nr. 21 a)bb)

Dr. med.vet. Christina Eul-Matern
Oberemser Straße 39
65510 Idstein – Kröftel
Telefon 0 60 82 / 9 29 98 44
Fax 0 60 82 / 92 96 12
Email: vetsensus@t-online.de
www.vetsensus.com

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